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Alle Farben von Blau

Das Meer, ich muss unbedingt noch mal zum Meer. “…è possibile fermarci un attimo al mar?” Gespannt schaue ich vom Handy-Display hoch, direkt in Robertos Gesicht, das über der Rücklehne hängt. Kurz zieht er die Augenbrauen zusammen, dann lacht er brüllend los. “Mare”, fragt er, als er wieder Luft bekommt. “You want to go to sea?” Na bitte, hat doch geklappt.

Es ist mein vierter Tag in Apulien und in wenigen Stunden geht mein Flug zurück nach Deutschland. Aber ich kann nicht abreisen, ohne noch einen letzten Blick auf dieses türkisblaue, leuchtende Meer geworfen zu haben. Dummerweise bin ich heute alleine mit Roberto unterwegs. Er spricht kaum Englisch und ich ansonsten nur Spanisch, was in Italien zumeist nicht besonders gut ankommt. Auf dem Rückweg aus den Gassen Alberobellos habe ich daher darüber nachgebrütet, wie ich ihm meinen Wunsch klar machen kann. Ich habe noch einige Stunden Zeit bis zum Abflug aus Bari, das nur eine kurze Autofahrt entfernt ist. Und die will ich eben nicht am Flughafen verbringen, sondern am Meer. Also habe ich einen Freund in Deutschland per Nachricht um Übersetzung gebeten – und eben das Ergebnis vorgelesen. Offenbar mit Erfolg.

72 Stunden Apulien

Kurz darauf ist der Wagen auf dem Weg zur Küste. Ich lehne mich zurück und lasse vor meinem inneren Auge noch einmal den Film der vergangenen Tage ablaufen. Vor gut 72 Stunden bin ich in München ins Flugzeug gestiegen. Seitdem habe ich so eine unglaubliche Kaskade an Bildern, Farben, Stimmungen, Momenten und Eindrücke erlebt – wie sonst normalerweise nur auf einer mindestens zweiwöchigen Reise. Nie hätte ich damit gerechnet, als ich mich auf Einladung der Tourismusbehörde Apuliens auf den Weg machte. Das Programm las sich knackig und kurz. Ein paar Dörfer, Restaurants, Wein, Olivenöl – Klischees eben. Einige Fotos machen, ein paar Filmsequenzen einfangen, live zur gerade durch Nordeuropa tourenden Roadshow berichten, ein ganz normaler Job. Außerdem war ich auch schon mal in Apulien. Es war der Sommer 1985, und ich erinnere mich an einen ganz klassischen Strandurlaub mit meinen Eltern. Orangeneis in ausgehöhlten Schalen, Windsurfbretter, Sinker, so groß wie Überseeflöße, Liegestühle, Sonnenschirme, verdorrtes Gras, Sonnenbrand und jede Menge Strand. Sommerferien am Mittelmeer in den 80ern eben.

Blau in allen Nuancen

Wie sehr habe ich mich geirrt. Das alles hat nichts mit dem Apulien zu tun, das ich in den letzten Tagen und Stunden gesehen habe. Nichts mit den steil abfallenden Küsten, ihren schroffen und unglaublich pittoresken Felshängen und Kreidefelsen. Nichts mit dem Meer, das sich innerhalb weniger Minuten von der peitschenden und schäumenden See, zur türkisgrünen, lieblich in der Sonne glitzernden, Anmut wandeln kann. Nichts mit den ursprünglichen, verschlafenen und gleichzeitig lebhaften Orten in Gargano, in denen jeder Stein des mittelalterlichen Kopfsteinpflasters eine Geschichte zu erzählen scheint. Und nichts mit der unglaublichen Gastfreundschaft und Neugier, mit der ich hier empfangen wurde.

Ich wollte ein paar Momente, Szenen und Erlebnisse einfangen. Am Ende ist es ein solches Stakkato unvergesslicher und wunderschöner Bilder und Augenblicke geworden, dass ich auch heute noch, zwei Wochen später, während ich die Fotos durchgehe, kaum alle Eindrücke ordnen kann. Daher lasse ich das jetzt und nehme euch stattdessen mit auf eine ungeordnete Reise durch alle Schattierungen von Blau. Denn müsste ich Apulien in einem Wort zusammenfassen, dann wäre das “Blau”. Dunkelblau und Türkis, Azur- und Himmelblau, Grünblau, Petrol, Cyan, Nachtblau und Aquamarin, Kobaltblau und Indigo – es scheint als hätte ein schusseliger Maler seine gesamte Palette an Blautönen direkt über der Adriaküste ausgegossen.

Pastellblau (Bari)

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Erst vor wenigen Stunden bin ich in Apulien angekommen. Schnell habe ich meine Tasche im Hotel abgestellt und mich dann sofort auf den Weg Richtung Stadtzentrum gemacht. Das Wetter ist garstig und völlig untypisch für die Jahreszeit. Ein strenger Wind peitscht durch die Straßen und an der Kaimauer schäumt die Gischt wütend gegen den Beton. Was für ein Glück!

In den engen Gassen der Altstadt ist es praktisch windstill und immer wieder schaut die Sonne zwischen den Wolken hervor. Aber anscheinend hat die Witterung alle anderen Touristen vertrieben. Fast alleine wandere ich durch die verschlungenen Kopfsteinpflaster-Gassen von Bari Vecchia, zu deren Seiten sich die Häuser gen Himmel zueinander zu neigen scheinen. Wäsche flattert im Wind, ein paar Jungs jagen mit einem Fußball an mir vorbei, eine Bettlerin wartet vor der Kirche und will mir den obligatorischen Zweig in die Hand drücken. Freundlich lehne ich ab und laufe weiter. Am Platz vor dem Fischmarkt finde ich ein kleines Café. Nach einer Focaccia, dem “Kuchen” Baris, und einem Espresso bin ich angekommen – in Apulien.


Nicht verpassen in Bari: Ein Abendessen in der Osteria Le Travi. Der Eingang liegt etwas versteckt, am Rande der Altstadt, in der Largo Ignazio Chiurlia 12, weswegen sich kaum Touristen hierher verirren. Hinter der schweren Holztür öffnet sich eine Art Gewölbe mit einfach gezimmerten Tischen und Bänken. Zur Vorspeise wird ein Buffet aus kalten und warmen Antipasti aufgebaut. Die kleine Tageskarte bietet, neben Pasta, vor allem all das an, was an diesem Tag frisch aus dem Meer geholt wurde. Die hervorragende Küche ist klassisch und unglaublich lecker. Traditionell und mediterran in vollendeter Form – und eine sehr authentische Atmosphäre.

Lichtblau (Alberobello)

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Seit einigen Minuten bin ich in den kleinen Gassen Alberobellos mit ihren berühmten Trulli-Häusern unterwegs. Eng drängen sich die Rundhäuser mit ihren von Steindächern bedeckten Kraggewölben entlang der Straßen. Mehrfach schon habe ich versucht, die Szene einzufangen. Aber immer, wenn die Kamera gerade bereit ist, schwebt ein Holzschild mit einer Nummer vor meiner Linse. Dem Schild folgt eine ganze Armada von Touristen, ausgezeichnet mit Zahlenaufklebern auf der Brust, die ein bisschen an allein reisende Kinder erinnern. Emsig sind sie dabei, ihrem Schild und dem Kreuzfahrt-Tourleiter zu folgen, schließlich möchte niemand verloren gehen. Für die Schönheit des Städtchens bleibt wenig Zeit. Eilig aus der Hüfte geschossene, leicht verwackelte Bilder werden später den Eingang ins Familienalbum finden. Aber Hauptsache, man war dabei. Ein paar Fahrgäste meinen es ernster. Sie verzichten gleich auf den geführten Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe und nutzen stattdessen die pittoreske Szenerie für ein paar spannende Foto-Posings in ausgefallener Umgebung.

Entnervt verlasse ich den Altstadtkern und beschließe, mir stattdessen den Rest des Städtchens anzusehen. Nur wenige Minuten später finde ich die Straßen und Cafés fast leer von Touristen und daher voller einheimischer Familien, die ihren Sonntag genießen. Vor der Basilica hat gerade der Taufgottesdienst geendet. Die gesamte Großfamilie versammelt sich rund um das Baby und den stolzen Vater auf den Stufen der Kirche, und ein Fotograf ist voller Elan bemüht, ein professionelles Foto dieses Ereignisses zu schießen. Nur Francesco hat keine Lust. Beleidigt baut er sich mit dem Rücken zur Verwandtschaft am Ende der Stufen auf und ist weder durch die Lockrufe der Tanten noch mit der Überzeugungskraft des Fotografen dazu zu bringen, sich bei den anderen aufzustellen. Francesco, ich habe heute leider kein Foto für Dich.


Nicht verpassen in Alberobello: Die Hochzone der Touristengassen verlassen und ein bisschen durch die übrige Stadt laufen. In den Straßen rund um die Basilica Santi Medici trifft man, besonders am Wochenende, auch die wirklichen Einwohner Alberobellos. Es gibt ein paar schöne Straßencafés und weniger Touristenströme. Schon eher touristisch, dafür aber einmalig inmitten der Trullihäuser gelegen, ist die Terrasse der Locanda del Gallo. Perfekt für eine relaxte Pause.

Petrol (Trabucco)

Ganz zerknirscht stehen sie vor mir. Die Zwillinge Domenico und Vincenzo und Stefania vom Tourismusamt Apuliens. Sturm peitscht über die Klippen und die aufgeschäumte See hüllt den Trabucco in eine Wand aus weißer Gischt. Es ist Mitte Mai und das Wetter spielt komplett verrückt. Nicht nur hier im Norden Apuliens, sondern in ganz Europa. Bei eisigen 8 Grad bin ich in München abgeflogen. Die Kuppen der Alpen hüllten sich beim Überflug in frischen weißen Schnee. Und die Adria tobt. Ich selbst bekomme das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. So unglaublich wunderschön ist es hier rund um den Al Trabucco.

Dramatisch schwarzblau hängt die Wolkenbank über der schroffen Steilküste. Das aufgewühlte Meer ist in ein sattes Türkis getaucht und über allem spritzt die weiße Gischt. Wild schaukeln die Netze mit Muschelschalen, die aufgehängten Bojen und Reusen rund um die Terrassen im Wind. Selten habe ich einen wild-romantischeren Ort gesehen. Natürlich, gerne hätte man mir den wunderbaren Blick von den Decks gezeigt, während die Sonne als glutroter Ball in der glitzernden Adria versinkt. Aber das hier ist viel beeindruckender. Allein das unglaubliche Farbspektrum, das Meer, Wolken und Felsen zusammen ergeben, immer wieder dramatisch von einzelnen, durch die Wolkendecke brechenden, Sonnenstrahlen ausgeleuchtet, machen mich sprachlos vor lauter Schönheit. Lange stehe ich draußen in der sprühenden Gischt der brechenden Wellen und kann mich gar nicht sattsehen. Erst, als ich fast bis auf die Knochen durchweicht bin, mache ich mich auf den Weg ins Innere des Restaurants. Drinnen lodert einladend das Kaminfeuer. Ich mache es mir gemütlich. Der Anfang eines langen Abends…


Nicht verpassen: Ganz klar – das Restaurant Al Trabucco. Die Atmosphäre, das sensationelle Essen, die romantischen Außenbereiche, das einladende Restaurant und die Gastfreundschaft der Familie Ottaviano, allen voran die Junior-Chefs Domenico and Vincenzo, sind unbedingt einen Besuch wert. Wer die Sansibar mag, wird das Al Trabucco lieben.

Himmelblau (Vico del Gargano)

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Märkte habe ich schon viele gesehen. Aber selten einen kompletten Supermarkt, der sich aus einem aufklappbaren LKW entfaltet. Außer mir findet das niemand bemerkenswert – hier auf dem Samstagsmarkt in Vico del Gargano. Die einzige Attraktion ist die Deutsche mit ihrer Kamera. Und nachdem man verwundert registriert hat, dass diese Tedesca anscheinend sogar Zucchini fotografierenswert findet, gehen alle wieder ganz entspannt ihren samstäglichen Einkäufen nach.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich in Vico del Gargano zum Trottel mache. Wenige Stunden zuvor habe ich mit Giovannas Hilfe in der Cantina Il Trapetto versucht, Orecchiette handzufertigen. Ich habe mich als hoffnungsloser Fall herausgestellt. Während Giovanna Blech um Blech füllte, bohrte ich nur ein Loch nach dem anderen in die Kappe der kleinen Teigstücke. Dafür genieße ich die Atmosphäre der Cantina. Statt in einem Haus, befindet sie sich in einer alten Felshöhle. Beeindruckend glänzen die grauschwarzen Wände über der Szenerie. Wenig später kann ich mich aber tatsächlich noch nützlich machen. Ich probiere Paposcia, jene pizzaartigen Teigfladen, die nur hier in Vico del Gargano serviert werden. Nachdem der heiße Laib aufgebläht aus dem Ofen kommt, wird er aufgeschnitten und mit frischen Tomaten, Ruccola, Parmesan und Schinken belegt. Das bekomme sogar ich problemlos hin.


Nicht verpassen in Vico del Gargano: Frühstück in der Pizzicato Bar. Authentischer geht es nicht. Erst aussuchen, dann das Ticket an der Kasse lösen und Cornetto und Espresso an der Bar abholen. Die Pizzicato Bar liegt mitten im Ort und ist Zentrum des täglichen Lebens. Vor der Tür halten die Männer des Städtchens ihren alltäglichen Plausch. Drinnen warten, je nach Tageszeit, köstliche Patisserie-Waren, Eiscreme und am Abend hervorragende Cocktails. Auch einen Besuch wert ist die Pizzeria Tony. Nur hier werden die köstlichen Paposcia serviert. 

Grünblau (Peschichi)

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Vorwurfsvoll blickt der kleine schwarz-weiße Hund in meine Kamera. “Gar nicht lustig”, scheint er sagen zu wollen. Trotzdem will mir das Bild des begossenen Pudels nicht aus dem Kopf und ich kann nicht anders, als das triefende, anklagend schauende Fellbündel abzulichten. Ich verstehe den kleinen Kerl. Normalerweise scheint hier in Peschichi um diese Jahreszeit längst die brennende Sonne vom Himmel.

Dieses Jahr ist alles ein bisschen anders und es schüttet aus Kannen. Eine Weile bin ich schon durch die nass glänzenden Kopfsteinpflaster-Gassen gewandert. Vorbei an kleinen Bars und Cafés, Souvenirshops und Eisdielen. Ganz offensichtlich ist der ganze Ort auf den Sommer ausgerichtet. Am Ende meiner Tour lande ich auf einer Aussichtsterrasse hoch über der Adria. Die Wolkendecke reißt kurz auf und taucht das Meer in ein szenisches Licht. Vor dem türkisfarbenen Ozean leuchtet hell die Wandmalerei eines Street-Art-Künstlers und am verrosteten Geländer leuchten die Love-Locks der Liebespaare im Licht. Ganz ehrlich, was könnte schöner und dramatischer sein?


Nicht verpassen in Peschichi: Souvenirshops gibt es in Peschichi viele. Und auch wenn ich sonst kein großer Freund davon bin – ein ganz kurzer Besuch lohnt sich. Ob bunte Pasta, eingelegte Kapern oder selbst gebrannter Fruchtlikör, hier liegen einige Leckereien bereit. Unbedingt bis zum obersten Punkt des Dorfes laufen. Hier findet sich eine Plattform mit traumhaftem Blick über die Küste. Offensichtlich gefiel dies auch den Liebespaaren. Inzwischen ist das Geländer mit bunten Love-Locks übersät.

Aquamarin (Vieste)

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Am nächsten Tag hat sich das Wetter berappelt. Hell strahlt die Sonne über der Küste Apuliens und bringt die weißen Dörfer zum Leuchten. Nur das Meer zeigt noch die letzten Spuren des gestrigen Unwetters. Die von den Felsen und Klippen abgewaschene Kreide hat das Wasser in ein sattes, milchiges Türkis getaucht. Fischer machen ihre Netze klar und bringen die kleinen Boote zu Wasser. Bei solch stürmischem Wetter wie in den letzten Tagen fliehen die Schwärme hinter die Küstenlinie. Man muss den Fisch quasi nur noch aufsammeln.

Eng drängen sich die Gassen von Vieste an die Felsen. Und über allem thronen die Wachtürme. Entlang der Küste sind sie immer wieder zu sehen. In früheren Jahren waren sie einer der wichtigsten Lebensretter. Immer wieder fielen Flotten von den gegenüberliegenden Ufern über die kleinen Orte her. Nach vielen verlustreichen Schlachten wurden die Türme installiert. Leuchtfeuer meldeten die Sichtung feindlich Flotten und wurden als Signal von Turm zu Turm die gesamte Küste entlang weitergereicht. So blieb der Bevölkerung genug Zeit zur Flucht. Fliehen mag hier heute keiner mehr. Ganz im Gegenteil. Stundenlang könnte ich verweilen und einfach auf das Meer hinaus starren.


Nicht verpassen in Vieste: Auch wer kein Kirchenfan ist, sollte einen kurzen Blick in die Kathedrale werfen. Die tempera-verzierte Decke ist auf jeden Fall sehenswert. Beim alten Trabucco lohnt es sich, bis ganz raus auf die Klippen zu klettern. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Panorama der Altstadt. 

Azur (Polignano a Mare)

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Polignano a Mare steht auf dem Ortsschild und mein Herz macht einen Sprung. Nicht nur, dass Roberto meinen abgelesenen Wunsch verstanden hat, er hat mich auch zu einem der schönsten Orte entlang der apulischen Adriaküste gebracht. Wie ein Schwalbennest klebt der kleine Ort hoch oben in den Klippen über der türkisfarbenen See. Verschlungene Gassen führen durch die Altstadt und öffnen sich alle paar Meter in Terrassen und Plätzen zum Meer. Ewig könnte ich hier durch die Straßen wandern, mich im Blick auf die Blautöne des Ozeans und des Himmels verlieren. Leider bleibt mir nur noch wenig Zeit. Am Flughafen wartet bald mein Flug zurück nach Deutschland.

Am Ende stehe ich auf einer Piazza, hoch über dem türkisgrünen Wasser der Adria, das sich Richtung Horizont langsam kobalt- und später azurblau verfärbt. Über allem leuchtet der lichtblaue Sommerhimmel und auf der gegenüberliegenden Klippe schaukeln träge bunte Papierdrachen in der leichten Brise, nur begleitet vom fröhlichen Juchzen der Kinder. Sprachlos vor so viel Schönheit lehne ich minutenlang am Geländer und versuche, die Eindrücke und Erlebnisse der letzten Tage aufzunehmen, zu sortieren und für immer im Gedächtnis zu speichern – all diese wunderschönen Momente, die beeindruckenden Bilder – und all diese Farben von Blau.


Nicht verpassen in Polignano a Mare: Wer Zeit hat, sollte unbedingt ein Handtuch mitbringen und eine Pause in der kleinen Stadtbucht Cala Paura am Ortseingang, direkt unterhalb des Viadukts, einplanen. Direkt angrenzend gibt es auch eine entspannte Bar, auf deren Rasenflächen man relaxt auf den bereitliegenden Bean-Bags ausspannen kann. Einen traumhaften Blick hat man, besonders am Abend, im Restaurant des Hotels Grotta Palazzese. Direkt in der Caverne, umgeben vom schroffen und zackigen Felsengewölbe, stehen die Tische inmitten der Grotte und bieten einen atemberaubenden Blick aufs Meer. 

 

Meine Reise nach Apulien war Teil der iambassador-Kampagne #WeAreInPuglia. Vielen Dank auch an ViaggiareInPuglia für die Einladung und die großartige Betreuung der Reise. Meine Meinungen und Schilderungen bleiben davon unbeeinflusst.



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  1. Jannis

    Hey,
    was für ein toller Blogpost! Ich war dieses Jahr gleich zwei mal in Apulien und die Farben sind mir auch als erstes aufgefallen. Besonders aufgefallen ist mir aber nicht das Blau, sondern der Gelbstich, den dort jedes Haus und Jede Mauer zu haben scheint.

    Btw: Sehr cooles Blogprojekt. Ich höre leider viel zu oft Sprüche wie “Ich kann ja nicht reisen, ich habe Kinder.”

    LG Jannis


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